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Manuel Mohler

Unter dem Motto „Freuet Euch!“ feierte die Weggemeinschaft Landes- und Freikirchen Solothurn (Wegeso) am Sonntag, 28. Juni zusammen mit etwa 130 Gläubigen aus ihren verschiedenen Mitgliedsgemeinden ihren traditionellen Sommergottesdienst im Rahmen des Stadtfests Solothurn.

Hohe Temperaturen und teils intensive Sonnenbestrahlung bereits am Vormittag taten der feierlich-freudigen Atmosphäre, zu der die Jenkins-Band mit ihrer groovig-leichten Musik massgeblich beitrug, keinen Abbruch.
Thomas Glur, Leiter des Katholischen Pastoralraums Solothurn, begrüsste alle Anwesenden herzlich und stellte die anwesenden Pfarrpersonen kurz vor. Die neun Pfarrpersonen standen zusammen mit der Band auf der Konzertbühne am Kronenplatz etliche Meter über der Gemeinde. Markus Allenbach, neuer Pfarrer der Evangelisch-methodistischen Kirche Solothurn stellte im Anschluss an die Bibellesung aus Philipper 4, 4 – 7 gleich zu Beginn seiner Predigt denn auch klar, dass es schöner wäre, wenn sich alle Anwesenden auf Augenhöhe begegnen könnten. In seiner gehaltvollen Predigt wies er darauf hin, dass die von Paulus in Erinnerung gerufene Freude weder befohlen sei noch es sich dabei um eine oberflächliche Fröhlichkeit handle. Vielmehr sei es eine innere Haltung, die in der Annahme des christlichen Evangeliums, das Freude und Hoffnung verkünde, begründet sei. Das verinnerlichte Evangelium führe in eine Freude, die sich als eine tragende Freiheit zeige. Am Schluss seiner Predigt beleuchtete der Pfarrer das Verhältnis von Freude und Hoffnung, das er in den starken und tröstlichen Worten formulierte: „Freude befreit mich dazu, das Heute anzunehmen. Hoffnung befreit mich dazu, das Morgen nicht zu fürchten.“
Nach den von verschiedenen Pfarrpersonen im Wechsel vorgetragenen Fürbitten folgte mit dem von allen Pfarrpersonen und Gläubigen gemeinsam gebeteten „Unser Vater / Vater unser“ ein berührender Höhepunkt des Gottesdienstes. Zum Abschluss erhielten alle Anwesenden sowie unsere Stadt als Ganzes Friedens- und Segenswünsche und beschwingte Musik mit auf den Heimweg.

Für die Wegeso, Carsten Knigge, Neuapostolische Kirche Solothurn-Zuchwil

Rückblick auf ein berührendes Jubiläum

Die Solothurner Wiehnachtsreis 2025 ist bereits Geschichte. Mit grosser Dankbarkeit blicken wir auf ein stimmungsvolles Fest zurück, das Menschen jeden Alters berührt und zusammengeführt hat. Unser herzlicher Dank gilt allen Schauspielerinnen und Schauspielern, den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie dem grossen und aufmerksamen Publikum, das diese Wiehnachtsreis zu dem gemacht hat, was sie ist: ein lebendiges Zeugnis der Weihnachtsbotschaft mitten in der Stadt Solothurn.

In diesem Jahr durfte die Solothurner Wiehnachtsreis ein besonderes Jubiläum feiern: Seit zwanzig Jahren wird die Weihnachtsgeschichte in Solothurn erfahrbar gemacht. Zwei Jahrzehnte lang haben unzählige engagierte Menschen dazu beigetragen, dass die biblische Erzählung von der Menschwerdung Gottes nicht nur gehört, sondern gesehen, gespürt und im Herzen bewegt werden kann. Dieses Jubiläum war ein wunderbarer Anlass, um innezuhalten und dankbar zurückzuschauen.

Begleitet von sehr gutem Wetter und einer bezaubernden Stimmung verwandelte sich die Stadt in einen Ort der Begegnung, der Erwartung und der Hoffnung. Zum 20-jährigen Bestehen hatte sich die Wegeso ein kleines, feines Makeover überlegt: An den Hirtenstationen begegnete den Besucherinnen und Besuchern ein neuer, eindrucksvoller Engel sowie eine kurze Erzählung. Diese Ergänzungen luden dazu ein, tiefer in die Botschaft von Weihnachten einzutauchen – in jene Zusage, dass Gott den Menschen nahekommt, gerade in der Einfachheit und Stille.

Auch beim Stall auf dem Marktplatz wurde die Geschichte neu akzentuiert. Eine kurze Erzählung holte die Menschen mitten hinein in das Geschehen von Bethlehem. Mit viel Feingefühl wurde das Wunder von Weihnachten nähergebracht: dass Gott nicht im Glanz der Macht, sondern in der Verletzlichkeit eines Kindes erscheint; dass Hoffnung dort aufkeimt, wo Menschen bereit sind, ihr Herz zu öffnen.

Besonders dankbar sind wir für das langjährige Engagement von Richard Hürzeler, der seit 20 Jahren Teil der Organisation ist und mit grosser Sorgfalt dafür sorgt, dass jede Station aufgebaut ist und Kamele, Esel und Schafe bestens versorgt sind. Ebenso danken wir Marianne Maag von Herzen, die mit Übersicht und Hingabe die Schauspielerinnen und Schauspieler koordiniert und für jede Lücke eine optimale Lösung findet.

Ohne die vielen engagierten Menschen im Hintergrund wäre die Solothurner Wiehnachtsreis nicht möglich. Ihr Einsatz ist gelebte Nächstenliebe – ein stiller Dienst, der die Weihnachtsbotschaft glaubwürdig werden lässt.

Nun lassen wir die Wiehnachtsreis in unsere Herzen einziehen. Möge sie uns begleiten durch das Jahr, uns an die Hoffnung erinnern, die in der Heiligen Nacht aufgeleuchtet ist, und uns offen machen für das Kommen Gottes in unserem Alltag. In Vorfreude blicken wir bereits auf die nächste Solothurner Wiehnachtsreis. Möge Weihnachten bald wieder kommen.